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CSS3 – Neuheiten
Neuigkeiten gibt es aus dem Bereich der Stylesheets. Seit mittlerweile fast 10 Jahre entwickelt das W3C die neuen Spezifikationen für CSS3 in enger Zusammenarbeit mit den Browserherstellern. Mittlerweile gilt ca. 1/4 der Spezifikation als “Stabil”.
Viele der neuen Selektoren werden bereits von den verschiedenen Browsern umgesetzt und richtig interpretiert. Auch können die neuen Selektoren gefahrlos in Webdesigns umgesetzt werden, da unbekannte CSS-Anweisungen und Selektoren von den Browsern einfach ignoriert werden.
CSS3 baut vor allem die Pseudoklassen deutlich aus. Eine wichtige Pseudoklasse wird dabei :nth-of-type().
So kann man zum Beispiel Tabellen ganz einfach mit tr:nth-of-type(2n){style-anweisung} jeder zweiten Tabellenzeile eine andere Farbe zuweisen.
Das vermutlich spektakulärste Feature von CSS3 ist die Unterstützung von Webfonts – also herunterladbare Schriftarten. Das ermöglicht Werbeagenturen neue Schriftarten einzusetzen. Überlange Texte, die über das Webdesign Layout hinaus gehen würden, können zusätzlich mit der neuen CSS-Eigenschaft break-word formatiert werden.
Weitere interessante CSS-Eigenschaften sind vor allem Transparenzen und runde Ecken.
Aktuell werden transparenzen und runde Ecken hauptsächlich über komplizierte Verschachtelungen oder Grafiken realisiert.
Runde Ecken werden ab CSS3 einfach mit dem Attribut border-radius zugewiesen, während Transparenz mit dem Attribut opacity gesteuert wird.
Neu ist auch die CSS-Eigenschaft background-size.
Mit ihr ist es möglich für Hintergrundbilder Größen anzugeben. Angenommen werden von background-size Pixel und Prozentwerte.
Abschließend kann man sagen, dass noch viele neue Selektoren und Eigenschaften bis zur offiziellen Freigabe von CSS3 in die Spezifikation einfließen werden. Vieles davon ist durchaus praktisch und wird im Webdesign sehr schnell umgesetzt werden.
HTML 5 – Vorschau
Der neue Webstandard HTML5 wird einige interessante Neuerungen bringen.
Das im Web oft verwendete <embed>-Tag wird jetzt endlich als HTML-Standard angesehen.
Interessant dürften vor allem auch einige neue Tags sein, die den Aufbau einer Webseite von Grund auf verändern könnten.
So gibt es bei HTML5 die Tags <footer>,<header> ,<nav> .
Weiters kann man bei HTML5 den Tag <article> verwenden. Ein Artikel kann mit <section> dann weiter unterteilt werden.
Diese semantische Strukturierung der Webseite bringt nicht nur eine bessere Übersicht und bessere Steuerbarkeit für den User, sondern auch schlankeren Code, was die Performance einer Webseite steigern kann.
Vermutlich wird Google diese neuen Tags nutzen um eine Seite noch besser indiziieren zu können.
Dadurch wird auch die Suchmaschinenoptimierung in eine vollkommen neue Richtung gehen.Neu ist auch die direkte Einbindung von Videos und Audiodateien mit dem <video> und <audio> -Tag. Diese sollen die Einbindung von Silverlight oder Flash Applikationen um wesentliches vereinfachen und ebenfalls den Code reduzieren.
Einige Spezifikationen aus HTML5 sind allerdings noch nicht endgültig fixiert.
Viele der fixen Spezifikationen werden bereits jetzt von den Browsern Internet Explorer 8, Firefox 3.6, Opera 10.5, Safari5 und Chrome5 umgesetzt.
Eine direkte Verwendung von HTML5 ist daher theoretisch möglich.
Allerdings ist die Verwendung von HTML5 gerade mit älteren Browsern (IE6, IE7) problematisch und sollte daher noch vermieden werden.
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