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01
Okt 13

10 Jahre WordPress II – Hintergründe einer Erfolgsstory

Die erste WordPress Version hatte nur 275 KiloByte … Heute, 10 Jahre später, ist WordPress das meist verbreitete Content Management System (CMS) weltweit.

[…] from the beginning I envisioned a structure where for-profit, non-profit, and not-just-for-profit could coexist and balance each other out. It’s important for me to know that WordPress will be protected and that the brand will continue to be a beacon of open source freedom […] Matt Mullenweg, 9. September 2010, 15:11

 

Die erste WordPress Version hatte nur 275 KiloByte, und wurde von Matt Mullenberg und Mike Little durch eine Weiterentwicklung einer Blogsoftware entwickelt. Der offizielle Geburtstag von WordPress ist der 27.5.2003.

 

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WordPress heute

Heute, 10 Jahre später, ist WordPress das meist verbreitete Content Management System (CMS) weltweit. Es gibt über 68 Millionen Installationen und es sind mehr als 1.800 freie Themes verfügbar. Namhafte  Firmen, Institutionen und Berühmtheiten wie die Rolling Stones, Sony, Adidas, CNN oder die New York Times verwenden heute für ihre Webseiten WordPress.

Eine vom WordPress Codex, der offiziellen Knowledge-Base der weltweiten WordPress Community, betriebene Seite dokumentiert die Anzahl der Downloads der aktuellen WordPress Grundinstallation WordPress 3.6, die als Grundlage für jede auf diesem System basierende Website dient. Dort verzeichnen sich am heutigen Tag  11.217.268 Downloads, eine bemerkenswerte Zahl, bedenkt man, dass diese Version erst am 1.8.2013 von WordPress veröffentlicht wurde.

Die Hintergründe

WordPress ist nicht ohne Grund so populär geworden wie es heute ist. Entlang der 10-jährigen Entwicklung sind viele Meilensteine und spezifische Qualitäten zu beobachten, die dieses System so besonders und beliebt machen. Wir wollen eine Auswahl von diesen hier zusammenbringen und diskutieren, da sie den besonderen Erfolg von WordPress verständlich machen.

Technologische und Konzeptuelle Meilensteine

Seit 2003 gab es immer wieder technologische Entwicklungen, die WordPress grundlegend verbesserten, und von einer einfachen Blogsoftware zu einem komplexen Content Management System ausreifen ließen. Es reicht ein kurzer Überblick über einige davon, die wir am wesentlichsten erachten:

  • 2004 WordPress 1.2: das  Pluginsystem wurde entwickelt. Ab diesem Zeitpunkt war es möglich unabhängige Zusatzmodule zur Standard-Funktionalität von WordPress dazu zuschalten, die die Möglichkeiten des Systems auf vielfältige Weise erweitern.
  • 2005 WordPress 1.5: Das WordPress Themesystem wurde integriert. Vordefinierte Designs, Funktionen und Inhalte können damit in wenigen Mausklicks in die eigene WordPress Installation integriert werden.
  • 2006: Das 1. WordCamp, das offizielle Treffen der weltweiten WordPress Community wurde veranstaltet. Hier kommen laufend eine Vielzahl von hochmotivierten Webentwicklern zusammen, deren gemeinsames Ziel es ist das Potenzial von WordPress zu erweitern.
  • 2007 WordPress 2.3: Widgets wurden integriert. Seither ist es möglich zusätzliche Inhaltsmodule zentral zu verwalten und auf verschiedenen Stellen der Website spielend leicht einzubinden.
  • 2009: Socialmedia-Features können durch die Einbindung von BuddyPress einfach integriert werden
  • 2011 WordPress 3.3: Ein gemeinsamer Medienuploader für alle Medien erleichtert die Verwaltung von Inhalten sehr
  • 2012 WordPress 3.5: der Medienupload wurde vereinfacht, die Darstellung auf mobilen Geräten wurde durch die Retina Darstellung optimiert
 

WordPress und seine intuitive Art

„Wir wollen, dass unsere Kunden die Werkzeuge, die sie von uns bekommen auch bedienen können.“
Omar Medani, medani gmbh

 

Dass WordPress so erfolgreich geworden ist, liegt auch an der intuitiven Benutzeroberfläche des Systems. Es verfügt über eine visuell sehr klar strukturierte Bedienoberfläche, die auch Personen, die wenig mit dem Computer arbeiten in wenigen Augenblicken verstehen. Die Editoren der Inhalte von Seiten und Beiträgen sind ähnlich wie verbreitete Word Editoren wie Microsoft Word zu bedienen. Auch Bilder können spielend leicht über Drag und Drop auf den gewünschten Stellen der Seiten positioniert werden. Die gute Bedienbarkeit wird laufend verbessert. In der Version WordPress 3.8. ist ein Front End Editor geplant, mit dem man direkt über die Oberfläche der Website Inhalte verändern kann, und nicht mehr über die dahinter liegende Verwaltungsoberfläche (Back End) arbeiten muss.

Auch die Verwendung von Themes (vordesignte Basis-Vorlagen mit integrierten Funktionen) erleichtern die Bedienbarkeit enorm. Dadurch ist es möglich in wenigen Stunden hochwertige und technologisch ausgefeilte Webseiten zu realisieren, die mit speziellen Kenntnissen von Design, HTML und CSS auch rasch für die individuellen Bedürfnisse von einzelnen Projekten adaptiert werden können.

Happy Birthday WordPress Teil III folgt in Kürze

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