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13
Jan 11

Webapplikationen

Webapplikationen (manchmal auch als Webanwendung bezeichnet) sind Programme, die auf einem Webserver ausgeführt werden. Unterschieden wird dabei in Rich Internet Application (RIA) und Webservices. Welche Vorteile und Nachteile bringen Webapplikationen mit sich?

Webapplikationen (manchmal auch als Webanwendung bezeichnet) sind Programme, die auf einem Webserver ausgeführt werden. Aufgerufen werden diese Programme im Normalfall über einen Browser. Der Webserver kann entweder intern im Intranet oder extern im Internet verfügbar sein. Prinzipiell spielt dabei die räumliche Entfernung zum Client (Benutzer der Webapplikation) keine Rolle.

Der Client ruft dabei die URL der Applikation auf und der Server übernimmt die Anfrage und generiert oder lädt den ausführbaren Code. Die dabei generierte Webseite ist die Benutzeroberfläche der Webanwendung. Dabei muss nicht immer unbedingt HTML und CSS zum Einsatz kommen. Manche Webapplikationen setzen auf Flash oder Silverlight. Eine weitere Möglichkeit um Webanwendungen zu realisieren sind JAVA Programme.

Flash, Silverlight und Java bieten die Möglichkeit moderne, mit grafischen Effekten und Videosequenzen aufgepeppte, Applikationen zu entwickeln. Allerdings  benötigt der Client zusätzliche Plugins, um ein Programm aufrufen zu können.

HTML & JavaScript funktionieren jedoch auf allen gängigen Browsern standardmäßig. Mit Hilfe von AJAX (jQuery) können zum Beispiel Effekte und eine bessere Usability ebenfalls sehr gut umgesetzt werden.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen 2 Arten von Webapplikationen:

  • RIA(Rich Internet Application):
    Echte Webapplikationen, die mit Hilfe von AJAX, Flash, Java, etc. Programmlogiken teilweise auf dem Client berechnen.
  • Webservices:
    ein Webserver stellt Daten in strukturierter Form zur Verfügung (zum Beispiel als XML, RSS…). Primär sind Webservices nicht zur direkten Ansicht gedacht, sondern sollen die Daten nur zur Weiterverarbeitung zur Verfügung stellen. Eine direkte Interaktion des Benutzers ist dabei nicht zwingend notwendig.

Vorteile von Webapplikationen:

Webanwendungen setzen keine spezielle Software voraus. Mit Hilfe eines einfachen Webbrowsers ist die Applikation ortsunabhängig verfügbar. Zusätzlich wird dabei eine große Plattformunabhängigkeit erreicht. Bei Änderungen am Programm muss nicht jeder Programmnutzer ein Update oder gar die neue Applikation installieren, da Änderungen zentral am Server vorgenommen werden. Zusätzlich kann eine mobile Version der Anwendung erstellt werden, um Daten auch auf iPads, Handys, iPhones und anderen Smartphones zur Verfügung stellen zu können.

Nachteile von Webapplikationen:

Für die Nutzung von Webanwendungen wird generell die Verbindung zum Webserver benötigt. Die Datenrate der Verbindung sollte die Anforderungen der Webanwendungen erfüllen können, wobei die Verbindungsgeschwindigkeit mittlerweile keine echte Hürde mehr darstellt. Außerdem können je nach Art der Applikation Sicherheit und Skalierbarkeit des Systems eine große Rolle spielen.

– Gerhard Waschier, dipl. Mediendesigner (Anfrage)

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