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Okt 19

SEO - 7 Anfängerfehler

SEO oder auch Suchmaschinenoptimierung, ist für jeden Webseitenbetreiber heutzutage quasi schon ein Muss geworden. Manche SEO-Strategien haben sich im Laufe der Zeit etabliert, während andere sich als nicht effektiv herausgestellt haben. Heute stellen wir ein paar häufige bzw. allgemeine Anfängerfehler vor.

Bei SEO optimiert ihr eure Webseite einfach gesagt dafür, dass sie für gewisse Suchanfragen bevorzugt als relevant eingestuft und an einer Position auf der ersten Seite der Suchergebnisse angezeigt wird. Optimalerweise erreicht die Seite eine Position unter den Top 3, da die Top-Suchergebnisse am häufigsten geklickt werden und euch so den heißbegehrten Traffic bzw. Besucher bringen. Warum manche Seiten vor anderen gerankt werden, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, nicht umsonst ist SEO in den letzten Jahren zu einer Art Wissenschaft im Kosmos „Google“ mutiert. Da Google bekannterweise auch die am häufigsten genutzte Suchmaschine ist, unterwirft man sich unfreiwillig den im Google-Kosmos geltenden Gesetzen der Auffindbarkeit und Relevanz.

 

Die Priorität von SEO

SEO wird sehr oft als einmalige Sache abgetan. Webseite fertig, Meta Title und Description ausgefüllt und fertig. Wenn es nur so einfach wäre. Wenn man nicht gerade das Glück hat in einer sehr speziellen Nische mit wenig bis gar keiner Konkurrenz unterwegs zu sein, gibt die Konkurrenz den Takt vor. Und die Konkurrenz schläft bekanntermaßen nie. Wenn man also einen Schritt voraus sein will, gilt es regelmäßig seine Daten zu checken, zu vergleichen und nötige Verbesserungen zu implementieren. Wer denkt, dass SEO ein einmaliges Ding ist, irrt sich und büßt Traffic ein. SEO ist ab einem gewissen Level ein langfristiges Thema, welches euch mal mehr und mal weniger in den Wahnsinn treiben wird.

Die richtige Kontrolle

Wenn ihr die Position eurer eigenen Seite überprüft, nutzt unbedingt den Inkognito-Modus eures Browsers. Google spielt personalisierte Suchergebnisse aus. Wenn ihr mehrmals das Gleiche sucht, wird die Seite, die ihr oft geklickt habt, als relevant eingestuft und nun vermehrt in höheren Positionen zu finden sein. Das verzerrt natürlich eure Ergebnisse und ist nicht repräsentativ. Wenn ihr also mit der eigenen Seite testet, entweder ein neues Inkognito-Fenster öffnen oder zumindest mit eurem Google-Account ausloggen.

Content ist King

Das hat Bill Gates schon 1996 erwähnt, und wird höchstwahrscheinlich auch noch länger so bleiben. Jedoch sollte man die Länge eines Textes nicht unbedingt mit der Qualität gleichstellen. Tipps wie „mindestens XYZ Wörter“ sind nicht wirklich immer hilfreich, manchmal sogar kontraproduktiv. Je nachdem um welches Thema es sich handelt, kann die passende Antwort entweder länger oder kürzer ausfallen. Und ein künstlich mit Keywords gepushter Text ist garantiert mühsamer zu lesen, als ein Text, der es auf den Punkt bringt. Man sollte auch davon absehen, seinen Text nur für die Suchmaschine zu schreiben, da ein reiner SEO-Text vielleicht von Google gut gerankt wird, die User aber aufgrund des nicht so ansehnlichen Textes nach kurzer Zeit wieder abspringen. Auch hier hat Google in den letzten Jahren einiges dazugelernt, und belohnt mittlerweile besser verständliche Texte mit einem besseren Ranking.

Die Usability

Kommt man um längere Texte nicht herum, sollte man besonders auf eine gute Strukturierung mit Unterüberschriften achten. So sind Unterpunkte schnell auffindbar. Bei wirklich langen Texten ist unter Umständen sogar ein Inhaltsverzeichnis ratsam. Außerdem solltet ihr besonders darauf achten, dass der Text auch auf mobilen Endgeräten gut und übersichtlich angezeigt wird, da mittlerweile mehr als die Hälfte der Suchanfragen über mobile Endgeräte abgefragt werden.

Backlinks

Wer verlinkt auf meine Seite? Backlinks, also Verweise auf einer anderen Webseite, die auf die eigene Webseite verlinken, sind ein wichtiger Rankingfaktor. Dadurch weiß Google, dass hier anscheinend relevanter und interessanter Content bereitgestellt wird. Die Qualität der Backlinks spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, also behaltet die Seiten die auf eure verweisen immer im Auge. Im schlimmsten Fall verliert die verweisende Seite ihr Ranking, und dann „vertraut“ Google auch den ausgehenden Links dieser Seite nicht mehr. Auf Linktauschprogramme oder Linkverkäufer solltet ihr aufgrund der Linkqualität ganz verzichten, dies schadet mehr als es nutzt.

Deine Keywords

Der vermutlich wichtigste Punkt, wenn es um die Platzierung deiner Webseite geht. Um deine Seite erst optimieren zu können, brauchst du zunächst Keywords bzw. Suchphrasen, und solltest dir im Klaren sein, wonach und wie deine Zielgruppe sucht. Hier lohnt es sich mehr Zeit zu investieren, da diese sozusagen dein Fundament bilden. Ausgehend von diesen Wörtern optimierst du deine Seite und Texte. Hierbei sollte vor allem darauf geachtet werden, dass deine Keywords überhaupt genügend Suchvolumen haben, und die Konkurrenz nicht schon übermächtig ist. Für die Keyword-Recherche gibt es mittlerweile zahlreiche Tools, die einem einiges erleichtern und euch auch auf neue Ideen bringen können.

Halbseidene Tricks

Ähnlich wie Linkhändler, solltet ihr prinzipiell von sämtlichen Schummeleien absehen. Weißer Text auf weißem Hintergrund um ein paar Keywords reinzuschummeln und so das Ranking verbessern? Not! Der Google Algorithmus wird durch laufende Updates immer besser und intelligenter. Man wird vermutlich nicht gleich erwischt, aber wenn man erwischt wird, kann das sehr negative Auswirkungen haben. Mit etwas Glück bekommt man nur eine Verwarnung, im schlimmsten Fall wird man aus dem Google-Index entfernt. Das tut dann richtig weh.

 

Schlussendlich sollten eure SEO-Maßnahmen jedoch immer eines zum Ziel haben: Die Bedürfnisse eurer User zufriedenzustellen. Denn ist der User glücklich, ist letztendlich auch Google glücklich.

 

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