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Jul 18

Mit Cookiebot für die DSGVO gewappnet

Wir wollen Euch den Cookiebot und seine Funktionen vorstellen – dieser dürfte einigen schon ein Begriff oder unbewusst auf Webseiten begegnet sein. Um es kurz zu fassen: Mithilfe des Tools können die Setzung von Cookies und Online-Tracking gesteuert und somit DSGVO-konform gemacht werden.

Aber nehmen wir den Cookiebot genauer unter die Lupe. Loggt man sich in seinen Cookiebot-Account ein, kann man die Domaingruppe, die Domain sowie die „Scan Frequency“ (Frequenz, in der der Cookiebot nach Cookies scannt) angeben. Die Standard-Frequenz beträgt einmal pro Monat, ein täglicher Scan ist jedoch ebenfalls möglich. Mit der Einstellung des Cookiebot-Templates wird unter anderem festgelegt, wo auf der Webseite der Einwilligungsbanner angezeigt wird. Es gibt die Möglichkeit, das benutzerdefiniert anzupassen.

Zentral ist die Unterscheidung zwischen den Zustimmungsmethoden „Active Consent“ und „Explicite Consent“. Bei „Active Consent“ wird der Besucher einer Webseite lediglich mit einem Infobanner darüber informiert, dass Cookies gesetzt werden, welches automatisch verschwindet. Bei „Explicite Consent“ hingegen wird die explizite Zustimmung des Benutzers eingefordert, dieser muss aktiv auf einen Button klicken, um in die Setzung von Cookies einzuwilligen. Angesichts der strengeren Datenschutzbestimmungen ist letztere Version empfehlenswert.

Weiters kann der Typ eingestellt werden, also ob Cookie-Kategorien angezeigt werden sollen und wenn ja, wie. Diese können beispielsweise in den Einstellungen des Banners versteckt werden. Kategorien sind z. B. „Notwendig“ – diese Cookies sind systemrelevant und werden automatisch gesetzt – „Präferenzen“, „Statistik“ oder „Marketing“. Die Checkboxen zu den Kategorien können vorab im Banner angehakt sein oder nicht, sodass der Benutzer die Kategorien, bei denen er die Cookie-Setzung erlaubt, erst anhaken muss.

Doch das ist nicht alles. Wer den Cookiebot sehen kann (z. B. Alle, nur Nutzer aus EU-Ländern) sowie die Einstellung von Sprachvarianten ist ebenfalls möglich. Der Cookiebot setzt dann je nach User die relevante Sprache ein. Benutzerdefiniert können zudem die Farben des Einwilligungsbanners sowie ein Logo festgelegt werden.

Setzt man nun den unter „Ihre Skripte“ generierten JavaScript-Code (script id=“Cookiebot“), welcher die ID der Domain beinhaltet, in den HTML-Header ein, wird der Einwilligungsbanner angezeigt. Mithilfe des JavaScript-Codes (script id=“CookieDeclaration“) werden die Cookies samt Erklärung angezeigt. Dieses Script kann dann z. B. auf der Datenschutzseite ausgegeben werden und der User sieht dort eine Liste aller Cookies, die auf der Webseite verwendet werden.

Für den Webseiten-Betreiber interessant: Der Cookiebot speichert alle Nutzereinwilligungen, diese können als Excel-Datei heruntergeladen werden und lassen das Userverhalten nachvollziehen. Ein hilfreiches Tool, finden wir. Du auch? Dann geht’s hier zur Erstellung eines Cookiebot-Accounts.

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