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Sep 19

Warum WordPress nutzen?

Seit dem Start von WordPress in 2003 hat sich sehr viel getan. Anfangs eher noch als Blogsoftware gedacht, so steckt WordPress heute in mehr als 60 Millionen Websites weltweit. Private, kleine, aber auch große Unternehmen wie UPS oder sogar VW nutzen mittlerweile WordPress für ihren Webauftritt. Im heutigen Beitrag stellen wir euch ein paar Kernpunkte vor, warum WordPress so beliebt ist.

Vermutlich jeder der irgendwie im Bereich „Online“ unterwegs ist oder beruflich zu tun hat, hat zumindest schon einmal von „WordPress“ gehört. WordPress ist ein klassisches CMS, also Content Management System für den Webbereich. Und als meist genutztes CMS weltweit scheinen die Leute dahinter wohl das ein oder andere richtig gemacht zu haben. Wir selbst blicken bis jetzt auf ca. 200 erfolgreich umgesetzte WordPress Projekte zurück, und warum wir eigentlich WordPress verwenden und was wir daran toll finden, erläutern wir im heutigen Beitrag.

WORDPRESS = USABILITY

Die Benutzeroberfläche ist äußerst übersichtlich und verständlich aufgebaut. Gerade auch nicht sehr technikaffine NutzerInnen finden sich nach einer kurzen Einführung in der Regel relativ schnell zurecht. Im beruflichen Umfeld können so euren KundInnen die nötigen Kenntnisse zum Erstellen und bearbeiten neuer Beiträge relativ flott vermittelt werden. Von diesem Vorteil profitieren natürlich beide Seiten, da einerseits die Agentur keine Stunden für diese eigentlich leicht durchführbare Aufgabe verrechnen muss, andererseits können KundInnen so völlig selbstständig und sofort Content ohne zusätzliche Zwischenschritte einpflegen.

Es gibt natürlich immer Platz für Verbesserungen, aber im Vergleich zu anderen CMS hat WordPress, gerade für Anfänger und Laien, bei seinem UI und der Bedienbarkeit alles richtig gemacht. Und die Möglichkeit selbst in den Code einzugreifen macht WordPress auch für professionelle Webdeveloper attraktiv.

Verlässlichkeit & Flexibilität

Mit der laufenden Updatepolitik zur Behebung von Bugs und Sicherheitslücken hat WordPress ebenfalls einen Pluspunkt verdient. Updates können in umfangreicheren Projekten zwar auch dazu führen, dass manche Plugins nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren, im Normalfall gibt es aber vom Entwickler des Plugins relativ schnell eine für das neue Update kompatible Version. Außerdem, Updates sind keine Pflicht. Man kann seine Seite also ruhig auch auf einer älteren Version laufen lassen. Ausgenommen sind natürlich wichtige Sicherheitsupdates. Die sollten im Sinne eurer KundInnen und User selbstverständlich durchgeführt werden.

Ein weiterer, riesiger Vorteil ist, dass WordPress eine Open-Source Software ist. So hat jeder User die Möglichkeit, die Software nach seinen persönlichen Wünschen und Vorstellungen anzupassen. Hierfür muss man natürlich schon etwas tiefer in die Materie eintauchen und sich auch mit programmieren auseinandersetzen. Aber auch wenn man WordPress privat und ohne Programmierkenntnisse benutzt, lässt sich einiges herausholen. Gerade durch die Anordnung verschiedener Elemente per Drag&Drop ist die Gestaltung der eigenen Webseite kinderleicht und geht ziemlich flott.

Unzählige Zusatzerweiterungen

Hat man sich einmal etwas mehr mit WordPress beschäftigt und die Anfängerzone verlassen, wachsen natürlich auch die eigenen Anforderungen. Hier kommen die zahlreichen Plugins und Themes zum Einsatz. Es gibt mehr als 30.000 kostenlose Plugins und Themes, die die Funktionalität und das Design der eigenen Webseite noch einmal auf das nächste Level heben. Bei Gratis-Software besteht immer der Verdacht, dass zusätzliche Erweiterungen dann sehr kostspielig werden können. Das ist bei WordPress jedoch ganz und gar nicht der Fall. Es gibt natürlich auch kostenpflichtige Plugins und Themes, diese sind aber erst bei wirklich sehr umfangreichen Webseiten erforderlich, und sind im Grunde nur eine Zeitersparnis für den Entwickler. Man könnte natürlich auch alles selbst machen, aber häufig steht der Aufwand in keiner Relation zu den Kosten des Plugins. Und man muss sich nicht selbst herumärgern, sollte mal etwas nicht wie gewünscht funktionieren. Bei kostenpflichtigen Plugins stellt der Entwickler nicht nur eine Dokumentation zur Verfügung, sondern auch Support im Falle von Komplikationen ist beim Kauf inbegriffen.

 

Als ambitionierter Anfänger kann man sich mit den kostenlosen Plugins und Themes schon ziemlich austoben, wenn noch mehr oder sehr umfangreichere Funktionen benötigt werden, gibt es aber auch kostenpflichtige Erweiterungen. Werden kostenpflichtige Plugins oder Themes benötigt, bewegt man sich in der Regel in einem Bereich zwischen 30€ und 80€.

Die Community

Mit WordPress steht man so gut wie nie alleine im Regen. Es gibt zahlreiche Foren, Tutorials und Videos zum Thema. Für ein Problem findet man häufig mehr als nur eine Lösung, und das in verschiedenen Formaten. Dadurch, dass WordPress von großen und kleinen Unternehmen, sowie von PrivatnutzerInnen gleichermaßen benutzt wird, existiert eine dementsprechend große und auch freundliche Community. Außerdem tummeln sich in den Weiten des Internets zahlreiche WordPress Profis, die ihre Tipps und Tricks gerne weitergeben.

Google & WordPress = <3

Hat man seine Webseite erst einmal erstellt, will man natürlich auch gefunden werden. WordPress ist von Haus aus eigentlich schon recht SEO freundlich. Das heißt, grundlegende Angaben wie Seitentitel, Meta Descriptions, Keywords, etc. stehen zur Bearbeitung zur Verfügung. Sollte man keinen blassen Schimmer von SEO haben, werden zumindest automatische Inhalte generiert, damit zumindest nicht nichts im Feld steht. WordPress selbst leistet etwa 80% der technischen SEO Anforderungen, ein bisschen was muss man aber immer selbst machen. Aber auch hierfür gibt es eine Fülle an kostenlosen Plugins die einem die Arbeit erleichtern.

 

Für die meisten NutzerInnen deckt WordPress also ein ziemlich breites Spektrum an Funktionen ab, und wird im Regelfall auch für den Großteil der Webseiten verwendet. Lediglich wirklich ausgefallene und spezielle Projekte werden mit Eigenprogrammierungen umgesetzt, jedoch gilt es hier auch zu bedenken, dass das je nach Anforderungen auch einiges an Geld kosten kann.

 

Da wir selbst schon sehr viele Projekte mit WordPress erfolgreich umgesetzt haben, empfehlen wir es für „alltägliche“ Webseiten uneingeschränkt weiter. Es existiert eine riesige internationale Community, es gibt einen Haufen an kostenlosen und nützlichen Plugins und Themes, ist sehr übersichtlich gestaltet, und ist dazu noch völlig kostenlos.

Seid ihr auch WordPress Fans, oder gibt es etwas was ihr an WordPress gar nicht mögt?

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