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SEO und EAT II


Lesezeit: 5 Minuten
Ralph Koranda

Das Leben eines SEO´s ist nicht immer leicht, vor allem wenn das Ranking nach einem Update ein paar Plätze nach unten rutscht. Heute kümmern wir uns aber nicht um das nächste Google Update, sondern befassen uns mit dem Thema, wie Google künftig verstärkt Fake News und die Verbreitung von Falschinformationen, aber in gewissem Rahmen auch das Ranking, mit EAT positiv beeinflussen wollen.

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EAT

In Teil I haben wir das EAT Prinzip vorgestellt und wie Google damit der Verbreitung von Fake News und gezielten Falschinformationen entgegenwirken will. Heute gehen wir näher auf die einzelnen Punkte Expertise, Autorität und Trust ein, und wie man diese am besten in seine SEO-Strategie einbindet. EAT findet grundsätzlich Anwendung auf den Inhalt einer Website, den Autor, und auch den Herausgeber bzw. Betreiber der Website. Keine Partei wird verschont.

Expertise

Expertise vermitteln grundsätzlich Experten. Dies kann einerseits durch einen entsprechenden Titel bzw. ein passendes Studium, oder ausreichende Erfahrung auf einem Themengebiet untermauert werden. Ein Titel ist aber noch lange kein Freifahrtsschein, um Experte auf einem Gebiet zu sein. So wird ein Dr.med nur aufgrund seines Titels keine Fachartikel zum Thema Architektur oder Finanzwesen verfassen und sich als Experte auf diesem Gebiet einstufen. Außerdem müssen, gerade im Zeitalter des Internets wo Informationen jeglicher Art fast jedem frei zugänglich sind, Behauptungen beweisbar sein und durch entsprechende Fachliteratur überprüfbar sein. Aber auch hier weiß Google wieder einmal mehr. Wer sich etwas mit unterschiedlichen Studien beschäftigt, dem wird schnell auffallen, dass zu so gut wie jedem Thema Studien existieren, welche die eine oder andere These untermauern. Es wird also auch einen verstärkten Fokus auf die Überprüfung der Quellen bzw. Aussagen geben.

Es ist klar, dass es nicht zu jedem Thema einen einheitlichen wissenschaftlichen Konsens gibt und bei manchen Themen vielleicht auch nicht geben kann. Es muss also nicht zwingend jede Website Inhalte nach diesen strikten Kriterien erstellen, um sein Ranking positiv zu beeinflussen. Bei anderen Themen, die außerhalb der empirischen Wissenschaft liegen, spricht Google von einer Art Laienexpertise. Wenn es beispielsweise um Kochen geht und man eine Website mit eigenen Kochrezepten betreibt, wird man unter keinen Umständen benachteiligt, weil man kein 5-Sterne-Koch mit entsprechender Expertise ist. Andersrum wird man als Laienexperte keine Expertentipps zum perfekten pochierten Ei abgeben.

Autorität

Anders als Expertise, kann Autorität nur bedingt demonstriert werden, sondern muss erst verdient werden. Autorität kann also nicht selbst generiert werden, sondern ist abhängig von der Meinung oder auch Expertise Anderer. Dies führt uns zu den bekannten Backlinks. Verlinkt eine andere Website auf die eigene, so erkennt bzw. bestätigt eine externe Person die eigene Expertise. Dadurch, dass qualitative Backlinks bzw. Erwähnungen mitunter nicht so leicht zu akquirieren sind, legt Google auch sehr viel Wert darauf.

Trust

Glaubt man oder vertraut den Informationen auf einer Website, so schenkt man ihr das eigene Vertrauen. Ein anderes Wort dafür wäre Glaubwürdigkeit. Vertrauen muss erst über einen gewissen Zeitraum aufgebaut werden, und kann schnell in Misstrauen umschlagen. Klassische Fälle, die das Vertrauen nicht gerade positiv beeinflussen:

  • Schlechte Bewertungen. Hat man eine solche bekommen, sollte man sich im Sinne der Kundenzufriedenheit darum bemühen dieses Problem aus der Welt zu schaffen.
  • Aktueller Content. Gerade wenn Aussagen zu einem gewissen Thema getätigt werden, kann es vorkommen, dass diese Aussage in ein paar Monaten schon nicht mehr aktuell ist. So würde man, zwar unwissentlich, die Verbreitung von falschen Informationen indirekt sogar fördern. Betreibt man eine Seite mit Fachartikeln, wird der Aufwand zur Kontrolle und Aktualität korrekter Quellenangaben und Zitate schnell klar.
  • Fehlende Betreiberinformationen. Auch wenn die Impressumspflicht noch nicht international verbreitet ist, bietet es sich auch für Seiten mit Impressum an, eine zusätzliche, über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende, „Über uns“-Seite anzulegen. Je mehr Informationen man von sich, seinem Team, dem Unternehmen und dem Zweck des Unternehmens preisgibt, umso transparenter wirkt man auf andere. Gerade bei Onlineshops sind bspw. die Rückgabebedingungen ein wichtiger Punkt. Verbirgt man Informationen, kann das schnell den Eindruck hinterlassen, etwas verstecken zu wollen, und das kommt nicht gut an.
  • Unbeantwortete Kommentare vermitteln anderen Nutzern etwas von einer Geisterstadt, in der sich niemand um etwas schert. Kommentare sollten weitestgehend beantwortet werden. Immerhin hat sich der Kommentator die Mühe gemacht den Artikel zu lesen, und zu kommentieren. Da ist zumindest ein „Danke“ nicht zu viel verlangt.
  • Ebenso ist die Rechtschreibung ein wichtiger Faktor. Nicht jeder hat eine perfekte Rechtschreibung, und jedem passiert mal ein Fehler. Dennoch sollten im finalen, publizierten Text keine Fehler mehr vorhanden sein. Rechtschreibfehler wirken unprofessionell, und je ernster das Thema, desto störender und unseriöser wirken Fehler.

Google

Die Prüfung und Validierung von vielen Websites ist sicherlich keine leichte Aufgabe, aber Google muss sich selbst etwas mehr in die Verantwortung nehmen und sich selbst wie jemand verhalten, der gewissenhaft recherchiert, Inhalte und Organisationen hinterfragt und die eigenen Ansprüche hochschraubt. In den nächsten Jahren wird Google bestimmt immer mehr Prüfmechanismen in den Algorithmus verbauen, profitieren werden aber wie immer diejenigen, die nach den Vorgaben Inhalte produzieren und verbreiten.

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